Webfilter
Das Modul Webfilter ermöglicht es, den Zugriff auf bestimmte Webseiten durch Filterregeln zu kontrollieren. Diese Filter können sowohl auf DNS- als auch auf Proxy-Ebene angewendet werden und nutzen Kategorien sowie Domainlisten, um den Internetzugang zu steuern.
Funktionsweise des Proxy-Servers
Im lokalen Netzwerk wird der Proxy-Server durch die „Automatische Proxy-Erkennung“ (WPAD / proxy.pac) für die Clients auffindbar. Es ist jedoch auch möglich, die Proxy-Adresse manuell zu konfigurieren, um den Zugriff auf das Internet zu steuern.
Filtereinstellungen anpassen
Sie können beliebig viele Filter erstellen, um unterschiedliche Regeln für verschiedene Benutzer*innen oder Gruppen festzulegen. Dies ermöglicht eine fein abgestimmte Steuerung des Zugriffs auf Webseiten, die an die spezifischen Anforderungen Ihrer Schule angepasst werden kann.
- Kombination von Kategorien und Domainlisten: Der Filter arbeitet sowohl mit Kategorien als auch mit Domainlisten. Es ist wichtig zu wissen, dass Domainlisten eine höhere Priorität haben. Sie steuern den Zugriff auf Webseiten direkt, auch wenn eine Kategorie freigegeben oder blockiert ist.
Best Practice bei der Filtererstellung
Bei der Erstellung von eigenen Filtereinstellungen sollte das Prinzip verfolgt werden, die allgemeinen Filtereinstellungen möglichst restriktiv zu definieren. Dies bedeutet, dass bedenkliche Inhalte so weit wie möglich blockiert werden – ein Filterset, das insbesondere für Schüler*innen geeignet ist. Benutzer- oder Gruppenspezifische Filter können hingegen großzügiger gestaltet werden, um den Zugriff auf bestimmte Inhalte zu ermöglichen.
Ein weiteres wichtiges Element ist die Anmeldung am Proxy, um den Benutzer korrekt zu identifizieren. Es ist entscheidend, dass sich Benutzer am Proxy authentifizieren, da dies Einfluss auf die Filterregeln hat. Wenn die allgemeine Filterung weniger restriktiv ist und Benutzer durch eine Proxy-Authentifizierung nur eingeschränkten Zugriff haben, könnte dies dazu führen, dass sie sich nicht anmelden. Daher sollten die Filter so konzipiert werden, dass die Anmeldung am Proxy eine positive Auswirkung für den Benutzer hat.